Leitungsdokumentation nach DIN 18220 — Anforderungen und digitale Lösung

Von DGIS Service GmbH15. Januar 20267 Min. Lesezeit

Was die DIN 18220 für Leitungsdokumentation bedeutet

Die DIN 18220 vom August 2023 regelt die Dokumentation von Glasfaser- und Mikrorohrverlegung als anerkannte Regel der Technik nach §126 TKG. Sie gilt für alle gängigen Verlegeverfahren: konventioneller Tiefbau, Trenching, Fräsen und Pflügen. Für Bauunternehmen und Netzbetreiber bedeutet das: Jeder Verlegeschritt muss nachvollziehbar dokumentiert werden.

Die Norm fordert unter anderem die Dokumentation von Verlegeart, Trassenverlauf, Verlegetiefe, verwendeten Materialien und Schutzmaßnahmen. Diese Informationen müssen georeferenziert und nachprüfbar sein — eine Herausforderung, wenn Teams im Feld noch mit Papier und Kamera arbeiten.

Herausforderungen bei der analogen Dokumentation

In der Praxis sieht Leitungsdokumentation oft so aus: Ein Monteur macht Fotos mit dem Smartphone, notiert Koordinaten und Materialien auf einem Papier-Protokoll, und abends im Büro werden die Daten manuell ins GIS übertragen. Dabei gehen Informationen verloren, Fotos werden falsch zugeordnet, und die Übertragung kostet wertvolle Arbeitszeit.

Besonders problematisch wird es bei Förderprojekten: Hier müssen Dokumentationen zeitnah und vollständig abgegeben werden. Fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen können die Auszahlung von Fördergeldern verzögern oder gefährden.

Digitale Leitungsdokumentation mit EVA-Mobil

EVA-Mobil löst diese Probleme durch die digitale Erfassung direkt im Feld. Monteure fotografieren Trassen, Schächte und Verbindungspunkte mit der integrierten Kamera. Jedes Foto wird automatisch mit GPS-Koordinaten versehen und auf der Karte platziert. EXIF-Daten wie Aufnahmezeit und Blickrichtung werden ausgelesen.

Zusätzlich können PDF-Pläne auf der Karte platziert, Kommentare mit Prioritäten erstellt und der Baufortschritt über Status-Workflows verfolgt werden. Alle Daten werden lokal gespeichert und bei Verbindung automatisch synchronisiert — ideal für Baustellen ohne Mobilfunkabdeckung.

WFS-Export und Integration mit bestehenden GIS-Systemen

Die in EVA-Mobil erfassten Daten können über die WFS-Schnittstelle in QGIS, ArcGIS oder andere GIS-Systeme exportiert werden. GeoServer-Workspaces werden automatisch pro Account erstellt, sodass jedes Projekt isolierte Daten hat.

Für die Abgabe an Fördermittelgeber können die Daten in das geforderte Shapefile-Format konvertiert werden. Die georeferenzierten Fotos dienen als Nachweis für die korrekte Verlegung gemäß DIN 18220.

Self-Hosted: Volle Kontrolle über Ihre Dokumentation

EVA-Mobil läuft als Docker-Container auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Keine Cloud-Abhängigkeit, keine Daten bei Dritten. Für kommunale Auftraggeber und Förderprojekte ist das ein wichtiges Argument: Die Dokumentation bleibt vollständig in Ihrer Hand.

Wenn Sie erfahren möchten, wie EVA-Mobil die Leitungsdokumentation nach DIN 18220 in Ihrem Unternehmen vereinfachen kann, fordern Sie eine kostenlose Demo an. Wir zeigen Ihnen den Workflow vom Feld bis zur GIS-Abgabe.

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