Digitale Leitungsdokumentation für sächsische Kommunen: Vom Papier zur Karte
Warum sächsische Kommunen jetzt digitalisieren müssen
Sächsische Kommunen verwalten tausende Kilometer Leitungsinfrastruktur: Wasserversorgung, Abwasser, Strom, Gas und zunehmend auch Glasfaser. Viele dieser Leitungen sind in Aktenordnern und Papierplänen dokumentiert — ein System, das an seine Grenzen stößt.
Die Digitalisierungsoffensive des Freistaats Sachsen fordert von Kommunen, ihre Infrastrukturdaten in digitale Formate zu überführen. Gleichzeitig wächst der Druck durch den geförderten Breitbandausbau: 224 Projekte mit über 216 Millionen EUR Landesförderung erfordern lückenlose GIS-Dokumentation.
Für viele kleinere und mittlere Kommunen in Sachsen ist das eine Herausforderung: Die IT-Abteilung ist klein, das Budget begrenzt, und die Feldteams arbeiten oft in Gebieten ohne zuverlässige Mobilfunkabdeckung.
Anforderungen an eine GIS-Lösung für sächsische Kommunen
Die Anforderungen kommunaler Verwaltungen unterscheiden sich grundlegend von denen großer Unternehmen. Erstens: DSGVO-Konformität ist nicht optional — kommunale Geodaten dürfen nicht in ausländischen Cloud-Diensten gespeichert werden. Eine Self-Hosted-Lösung auf eigener oder kommunaler Infrastruktur ist daher oft Pflicht.
Zweitens: Multi-Tenant-Fähigkeit. Verschiedene Ämter (Tiefbau, Wasser, Grünflächen) müssen mit isolierten Datenbeständen arbeiten können, aber auf derselben Infrastruktur. Drittens: Offline-Funktionalität. Sächsische Kommunen umfassen oft ländliche Gebiete, in denen mobile Datenverbindungen unzuverlässig sind.
Viertens: Integration mit bestehenden GIS-Systemen. Viele Kommunen nutzen bereits QGIS oder ähnliche Desktop-GIS-Lösungen. Eine neue mobile Plattform muss sich nahtlos über offene Standards (WFS, WMS) integrieren lassen.
EVA-Mobil: Entwickelt in Sachsen, für Sachsen
EVA-Mobil wird von der DGIS Service GmbH in Radeberg bei Dresden entwickelt — direkt im Herzen Sachsens. Das Team kennt die spezifischen Anforderungen sächsischer Kommunen aus erster Hand: Die Herausforderungen ländlicher Gebiete, die Anforderungen der Kommunalverwaltung und die Notwendigkeit einer DSGVO-konformen Lösung.
Die Plattform läuft vollständig self-hosted in Docker-Containern auf kommunaler Infrastruktur. Kein Byte verlässt Ihr Rechenzentrum. Die Multi-Tenant-Architektur ermöglicht es, verschiedene Ämter in isolierten Accounts zu verwalten, während der zentrale GeoServer alle Geodaten bereitstellt.
Die Offline-Mobile-App basiert auf Capacitor mit lokaler SQLite-Datenbank und PMTiles-Kartendaten. Ihre Feldteams können morgens die aktuellen Karten laden, den Tag über ohne Mobilfunk arbeiten und abends alle Daten automatisch synchronisieren.
Praxisbeispiel: Dokumentation im Landkreis
Ein typisches Szenario: Das Tiefbauamt einer sächsischen Kommune muss den Zustand der Wasserleitungen dokumentieren. Bisher wurden Inspektionen auf Papierprotokollen festgehalten, Fotos mit dem Diensthandy gemacht und die Daten wochenlang in Excel-Tabellen übertragen.
Mit EVA-Mobil erfassen die Inspektoren vor Ort georeferenzierte Fotos, erstellen Kommentare mit Prioritäten (Dringend, Hoch, Normal) und dokumentieren den Zustand direkt auf der Karte. Der Amtsleiter sieht im Büro sofort den aktuellen Stand — ohne auf Papierstapel warten zu müssen.
Das Ergebnis: Die Dokumentationszeit im Feld sinkt um über 60 Prozent, Fehler durch manuelle Datenübertragung werden eliminiert, und die Daten sind sofort im GIS verfügbar.
Nächster Schritt: Kostenlose Demo für Ihre Kommune
Wenn Ihre Kommune vor der Aufgabe steht, Leitungsdokumentation zu digitalisieren, zeigen wir Ihnen gerne in einer persönlichen Demo, wie EVA-Mobil funktioniert. Als sächsisches Unternehmen bieten wir auch Vor-Ort-Termine in Sachsen an.
Fordern Sie eine kostenlose Demo an — wir zeigen Ihnen den Workflow vom Feld bis zur GIS-Auswertung, zugeschnitten auf die Anforderungen Ihrer Kommune.
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Erleben Sie EVA-Mobil in einer persönlichen Demo und erfahren Sie, wie die Plattform Ihren Workflow verbessert.
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